Was in 2018 passiert ist:

  • Bereits zu Beginn des Jahres haben wir die Bürger*innen im Rahmen einer Pressekonferenz über den massiven Abbau sozialer Beschäftigung aufgrund erheblicher Kürzungen bei den Ausgaben für die Förderung von Langzeitarbeitslosen (AGH) aufmerksam gemacht.
  • Nachdem sich die Landesregierung weitgehend aus den Projekten „Altengerechte Quartiersarbeit“ zurückgezogen hat, welche die Wohn- und Lebensbedingungen in den einzelnen Stadtteilen stärken sollen sowie das kulturelle und soziale Miteinander der vielen unterschiedlichen Nationen ausbauen soll, haben einige Kooperationspartner zahlreiche Aktionen durchgeführt, um den Forderungen so noch einmal Nachdruck zu verleihen.
  • Die AGFW setzte sich im Zuge von Kampagnen für eine verbesserte Qualität bei den offenen Ganztagsschulen ein, um Kinder bestmöglich ganzheitlich zu bilden und diesen Prozess eigenverantwortlich mitgestalten zu können. Auch für eine dauerhafte Entfristung der Finanzierung von Schulsozialarbeit setzte sich die AGFW in diesem Sinne gegenüber der Landesregierung ein.
  • 2018 wurde ein besonderes Augenmaß auf Inklusionsmaßnahmen (Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention) in den verschiedenen sozialen Projekten gelegt, welche Anfang 2019 ausgewertet werden, damit unsere Stadt immer mehr ein „Wuppertal für Alle“ wird.
  • Auch mit der Industrie- und Handelskammer W/S/R konnten in diesem Jahr im Rahmen der Aus- und Weiterbildung sowie der Integrationarbeit einige Berührungspunkte gesammelt werden, die wir in 2019 gemeinsam weiterentwickeln werden.
  • Wir sind Hauptakteure mit unseren Diensten  in dem vom Oberbürgermeister aktivierten „Bündnis gegen Armut“. Hier fordert die AGFW ganz klar eine Bereitstellung der finanziellen Mittel für die engagierten Akteure.
  • Die AGFW kämpft für eine kostendeckende und auskömmliche Finanzierung im Bereich der ambulanten Erziehungshilfen, um Kinder und Jugendlichen in familiären Problemen und Notlagen eine bedarfsgerechte Hilfe zu ermöglichen.
  • Mit den verschiedenen politischen Akteuren steht die AGFW derzeit im Austausch über eine dringend notwendige Ausbildungsoffensive für Erzieher*innen im Rahmen eines funktionalen Kinderbildungsgesetzes.

Welche Ziele werden in 2019 verfolgt:

 Die AGFW wird sich 2019 verstärkt für Aktionen gegen radikalisierte Gewalt einsetzen und hier anstelle einer reaktiven eine aktive Rolle übernehmen, um gegen die zunehmende Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit ein Zeichen zu setzen. Angestrebt wird eine sensible Herangehensweise in Form von Erinnerungskultur. Diese richtet sich unter der Beachtung des pädagogischen Aspektes insbesondere an Kinder und Jugendliche an Schulen und dient der Erfüllung eines gesamtgesellschaftlichen Auftrages.